Kann CBD bei Krebs helfen?

 

Verwendung von Cannabis in der Medizin 

Medizinisches Cannabis hat starke krebshemmende Eigenschaften und wird aus sortenreinen, EU-zertifizierten Hanfpflanzen hergestellt, die speziell für hohe CBD- und niedrige THC-Werte gezüchtet wurden. Diese enthalten die beiden wichtigsten Cannabinoide CBD (Cannabidiol) und THC (Tetrahydrocannabinol), die für die heilenden Eigenschaften von Cannabis verantwortlich sind und zu den wichtigsten Cannabinoiden der Hanfpflanze zählen.

 

 

 

In einigen Fällen kann eine höhere THC-Dosis erforderlich sein, aber im Allgemeinen bevorzugt die medizinische Gemeinschaft CBD aufgrund seiner fehlenden Psychoaktivität.

 

Synthetische Medikamente mit Cannabinoiden 

Es gibt mittlerweile einige Medikamente zur Behandlung von Krebs und deren Nebenwirkungen, von denen die meisten eine Kombination aus synthetischem THC und CBD sind. Die bekanntesten sind Dronabinol® und Sativex®). Diese sind rezeptpflichtig und werden teilweise von Ihrer Krankenkasse übernommen.

 

 

Was ist Krebs und wie entsteht er? 

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Krebs weltweit die zweithäufigste Todesursache. Es wird geschätzt, dass im Jahr 2018 weltweit 9,6 Millionen Menschen an Krebs und seinen Komplikationen gestorben sind. Unsere Zellen vermehren sich ständig, um diejenigen zu ersetzen, die durch Schäden und natürlichen Zelltod verloren gegangen sind. Wenn Zellen zerstört werden, werden automatisch neue gebildet, um sie zu ersetzen. Je älter wir werden, desto häufiger müssen sich unsere Zellen teilen. Mit jeder Zellteilung verlieren die Zellen jedoch an „Qualität“ und das Risiko steigt, dass dieser Prozess gestört wird und der Körper beginnt, abnorme Zellen statt intakter Zellen zu produzieren. Aber auch andere Einflüsse wie Luftverschmutzung, ungesunde Ernährung und Strahlung können sich negativ auf die Zellteilung auswirken. Gelegentlich mutieren diese abnormen Zellen und werden krebsartig. Dann beginnen sie, sich zu replizieren und zu verbreiten. Die Ausbreitung tumorähnlicher Zellen wird auch als Metastasierung bezeichnet.

 

 

 

Welche Krebsarten gibt es? 

Nahezu jedes Organ des Körpers kann von bösartigen Tumorzellen befallen werden. Zu den beliebtesten Krebsarten zählen: 

 

• Prostatakrebs 

• Lungenkrebs

• Brustkrebs 

• Darmkrebs 

• Gebärmutterkrebs

• Gebärmutterhalskrebs

• Verschiedene Arten von Hautkrebs

• Leukämie

• Schilddrüsenkrebs

• Mundschleimhautkrebs

• Leberzellkrebs

• Gallenblasenkrebs und Gallengangskrebs

 

Welche sind die häufigsten?

Im Jahr 2019 starben in Schweden rund 50.000 Menschen an den Folgen von Krebs. Aufsteigender Trend. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache.

Während Prostatakrebs, Dickdarmkrebs und Lungenkrebs die häufigsten Krebsarten bei Männern sind, sind Brustkrebs, Dickdarmkrebs und Lungenkrebs bei Frauen am häufigsten.

Mit 56 Prozent starben 2018 weltweit mehr Männer als Frauen an Krebs. Geografisch lag die Hauptbelastung mit einem Anteil von 26,9 Prozent aller Krebstoten auf China, vor Europa mit einem Anteil von 21,4 Prozent.

Lungenkrebs ist derzeit die gefährlichste Krebsart.

 

Aber wie entstehen Tumore?

Schaut man sich die Neubildung von Zellen genauer an, stellt man fest, dass alles mit der DNA beginnt, auch mit der DNA (Desoxyribonukleinsäure).

Unsere DNA ist dafür verantwortlich, die Blaupausen für die Herstellung der neuen Zellen bereitzustellen. Dies ist für jeden Menschen einzigartig. Jedes Mal, wenn eine neue Zelle gebildet wird, bezieht sich der Körper auf seine individuelle Struktur. Wird die DNA geschädigt, kann es zu Komplikationen bei der Zellteilung kommen und anstelle gesunder Zellen entstehen defekte oder funktionsgestörte Zellen.

Aus diesen dysfunktionalen Zellen können sich zwei verschiedene Arten von Tumoren entwickeln.

Man unterscheidet zwischen gutartigen (gutartigen) und bösartigen (bösartigen) Tumoren.

Während gutartige Tumorzellen meist sehr langsam wachsen und auf ein Organ beschränkt sind, können sich bösartige Zellen unterschiedlich schnell entwickeln und andere Organe befallen. Meist tritt eine solche „Streuung“ in einem fortgeschrittenen Stadium auf, was sowohl die Behandlung als auch die Heilungschancen erschwert.

Die Forschung hat gezeigt, dass Krebszellen eine Art Intelligenz besitzen. Sie vermehren sich kontinuierlich und bilden teilweise eigene Blutgefäße, um die Nährstoffversorgung während des energieintensiven Wachstumsprozesses sicherzustellen.

Einige Tumorarten entwickeln sogar eine Toleranz gegenüber Chemotherapeutika, wodurch diese Behandlung wirkungslos wird.

 

Was ist CBD und wie kann es helfen?

CBD (Cannabidiol) ist eines von über 100 verschiedenen Phytocannabinoiden und zusammen mit THC das am stärksten konzentrierte in Cannabis. Im Gegensatz zu THC ist es nicht psychoaktiv und mittlerweile fast weltweit legal. Es wird auch von Mensch und Tier gut vertragen und ist laut WHO weder physisch noch psychisch abhängig.

Genau wie THC hat CBD die Fähigkeit, das Endocannabinoid-System des Körpers zu beeinflussen. Dieser ist in erster Linie für die Steuerung der Hormonproduktion (z. B. Glückshormone wie Serotonin und Dopamin) und anderer Körperfunktionen verantwortlich. 

Darüber hinaus haben Forscher herausgefunden, dass CBD weitere positive Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben kann. 

Es soll gegen Entzündungen und entzündungsbedingte Schmerzen, Epilepsie, schizophrene Psychosen, Depressionen, Stress, Burnout, Schlafstörungen, Migräne, Übelkeit und Erbrechen helfen.

 

Das ist schön und gut, aber was soll CBD gegen Krebs tun?

 

Studie aus dem Jahr 2018 belegt Wirkung von CBD bei 92 % der Krebspatienten

2018 wurde an 119 Krebspatienten eine Studie zur Behandlung verschiedener Krebsformen mit Cannabidiol durchgeführt. Viele der Patienten hatten bereits Metastasen.

28 wurden ausschließlich mit CBD behandelt. Sie erhielten zweimal täglich 10 mg CBD, in schweren Fällen zweimal bis zu 30 mg. Die Einnahme betrug mindestens 6 Monate. Einige der Patienten hatten erstaunliche Ergebnisse, insbesondere das eines fünfjährigen Jungen, der auffiel. Bei ihm wurde ein seltener Hirntumor diagnostiziert und er hatte unzählige Therapien ausprobiert, die alle erfolglos blieben. Während der Therapie schrumpfte die Tumormasse um 60 %! Dies bestätigt die Beobachtungen zahlreicher Forscher, dass Cannabis eine krebshemmende Wirkung hat. 

In 92 % der Fälle konnte während der Studie eine Wirkung von CBD festgestellt werden, jedoch wurden nicht alle geheilt und einige Teilnehmer starben auch. 

CBD sollte nicht als Heilmittel gegen Krebs angesehen werden, aber Studien wie diese zeigen, dass eine Therapie mit CBD erfolgversprechend sein kann und die Durchführung weiterer Studien Hoffnung auf neue Therapieansätze macht. CBD ist keinesfalls als Alternative zur herkömmlichen Krebstherapie zu sehen, sondern als hilfreiche Unterstützung im Kampf gegen Krebs, sowie die häufigen Begleitbeschwerden und Nebenwirkungen der Medikamente.

 

Wie CBD Sie während und nach einer Krebserkrankung unterstützen kann:

 

Bei Nebenwirkungen von Krebs wie:

 

• Schmerzen

• Schlafstörungen

• Konzentrationsschwierigkeiten 

• Depressionen 

• Betonen

 

Bei Nebenwirkungen von Chemotherapeutika, z.B.:

 

• Brechreiz

• Appetitverlust

• Schwindel / Kraftlosigkeit

 

Krebsdiagnose: Kaum eine Nachricht ist so beängstigend. Nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch Begleitsymptome wie Depressionen, Stress, Schmerzen und Schlafstörungen bereiten dem Patienten Probleme. CBD kann Sie sowohl während der Krankheit als auch bei Begleit- und Folgeerscheinungen unterstützen.

 

Bevor Cannabis als Therapie gegen Krebs angesehen werden kann, müssen sicherlich noch zahlreiche weitere Studien durchgeführt werden, da CBD und die anderen in Cannabis enthaltenen Cannabinoide, z.B. CBG (Cannabigerol), CBC (Cannabichromen) oder CBN (Cannabinol) sind nicht ausreichend erforscht.

 

Inzwischen ist bekannt, dass auch andere Cannabinoide über das Endocannabinoid-System einen direkten Einfluss auf Körper und Geist haben können und in ihnen noch viel Potenzial schlummert.

 

 


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